Erfolg mit der 2-M-Strategie

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Die Kernkompetenzen sind klar definiert, die Zukunftsziele formuliert, die Strategie konzipiert. Die Mediengruppe Oberfranken hat in den vergangenen Monaten klar Position bezogen. Nun gilt es, diese Ziele und Positionen auf die zwei, über den Erfolg entscheidenden M auszurichten: auf Markt und Menschen. Dies erklärten die beiden Geschäftsführer der Mediengruppe Oberfranken, Philipp Magnus Froben und der Verlagsgeschäftsführer Bernd Müller, bei einem  Treffen mit Mitgliedern des Marketing-Clubs Oberfranken, die in der Reihe „Marketing vor Ort“ in dem Medienhaus zu Besuch waren.

Der 1. Juli 2009 ist das Gründungsdatum der Mediengruppe Oberfranken und bedeutet nach übereinstimmender Aussage der beiden Geschäftsführer einen Meilenstein in der Entwicklung des Bamberger Unternehmens. Denn mit dem Zusammenschluss der beiden Medienhäuser Fränkischer Tag Bamberg und der Baumann-Gruppe aus Kulmbach zur Mediengruppe Oberfranken manifestierte sich eine Entwicklung, die sich konsequent auf dem den Markt ausrichtet. „Hintergrund unserer Überlegungen war die Frage , ob es künftig richtig ist, mit zwei Namen nach außen aufzutreten“, sagte Bernd Müller, der für die Buch- und Fachverlage der Mediengruppe und – gemeinsam mit  Froben – für die Anzeigenblätter und Zeitungen verantwortlich ist. Die Antwort lautete: Nein, die Überlegungen mündeten in der Gründung der Mediengruppe Oberfranken. „Das ist aus unserer Sicht die ideale Lösung, da es dabei keinen Gewinner und keinen Verlierer unter den Medienhäusern gab und gibt.“
Jetzt agiert ein Unternehmen am Markt mit einem einheitlichen Auftritt. Es ist aktiv in sieben Geschäftsfeldern, die auch die Spartenorganisation widerspiegelt: Zeitungen, Zeitungs- und Anzeigenblätter, Anzeigenblattverlage, Buch- und Fachverlage, Elektronische Medien (inklusive Radiobeteiligungen), Redaktionen, Druckereien, die Zustelldienste und der Bereich Finanzen & Services. Insgesamt umfasst die Mediengruppe Oberfranken rund 30 Einzelgesellschaften. Ziel sei es,  die Unabhängigkeit der Mediengruppe Oberfranken als regionales Familienunternehmen zu sichern, die Position langfristig zu festigen und auszubauen und weiter zu wachsen. „Unsere Strategie ist klar auf Wachstum ausgerichtet“, machte Froben keinen Hehl aus den Unternehmensplänen. Dabei spiele das Wachstum durch Zukauf anderer Medienunternehmen eine eher untergeordnete Rolle. Der werde aber, so sich vernünftige Gelegenheiten böten, durchaus in Betracht gezogen.
Den Erfolg für die Zukunft machte Froben vorrangig an einem Faktor fest: am Faktor Mensch. „Daher richten wir uns nach außen und innen konkret an den Märkten und Menschen aus.“ Nach außen, in dem die Mediengruppe Oberfranken sich sehr genau überlegt, was die Märkte wollen. So soll zum Beispiel das Online-Angebot der Mediengruppe u.a. im redaktionellen Bereich mit www.infranken.de noch stärker ausgebaut werden, um die User, die in der Regel keine Tageszeitungsleser sind, an das Medienhaus zu binden. „Das ist natürlich nicht nur für uns als Zeitungsmacher wichtig, sondern auch für unsere Werbekunden. Die Mediengruppe“, betonte Froben, „muss dorthin, wo sich die Menschen aufhalten.“ Da diese Entwicklung sehr schnell gehe, müssten ständig neue Angebote entwickelt werden. Ab dem zweiten Quartal wird die Mediengruppe zum Beispiel kostenpflichtige Apps (Anwendungen für das I-Phone und I-Book) und optimierte Mobile-Sites anbieten.
Neue Entwicklungen hin, ständige Marktanpassung her. Froben machte deutlich, dass dennoch ein anderer Aspekt für das Weiterkommen der Mediengruppe aus-schlaggebend sein wird. „Wir glauben fest daran, dass künftiger Erfolg nur möglich ist, wenn alle unsere Mitarbeiter unsere Werte verstehen und unsere Ziele kennen.“ Daher münde die Entwicklung des Corporate Designs (des einheitlichen Auftritts des Unternehmens nach außen) nun in eine Corporate Identity. „Dazu gehört aus unserer Sicht Corporate Personality, Corporate Behaviour und Corporate Communications.“ Konkret heißt dies: Durch das Projekt „QuaLead“ (Qualität in der Führung) soll sichergestellt werden, dass die Führungskräfte die Werte und Kompetenzen auch authentisch leben und vermitteln können, Kamingespräche mit der Geschäftsführung sind angedacht, ein Newsletter wurde entwickelt. Froben: „Wir wollen alle Mitarbeiter auf unserem Weg mitnehmen. Nur dann führt er auch zum Ziel: den langfristigen Erfolg der Mediengruppe Oberfranken.“

Datum: 13. April 2010